Runtastic-CEO Florian Gschwandtner tritt mit Jahresende zurück

Für 220 Millionen Euro wechselte das Startup Runtastic vor drei Jahren den Besitzer. Florian Gschwandtner, einer der Mitgründer, sieht nun die Zeit reif, den Chefsessel zu räumen.

Elke Mayr / WB

Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner kündigt auf Facebook an, dass er mit Jahresende als CEO des Unternehmens zurücktrete und eine drei- bis sechsmonatige Schaffenspause plane. Die Leitung von Runtastic werde er an seine Co-Gründer Alfred Luger und Christian Kaar übergeben. "Es waren großartige zehn Jahre mit wundervollen Erfahrungen", so Gschwandtner, der zu den erfolgreichsten Gründern Österreichs zählt. "Unser Team ist weiterhin exzellent und ich weiß, dass wir die richtige Strategie und die richtigen Leute haben, um Runtastic gemeinsam mit Adidas auf die nächste Stufe zu bringen." Die Fitness-App Runtastic hatte bereits mehr als 65 Millionen User, als sie vor drei Jahren vom Sportartikelkonzern Adidas gekauft wurde - für 220 Millionen Euro.

Gschwandtner auch nach der Übernahme blieb er CEO des Unternehmens. Wie die Schaffenspause für Gschwandtner beginnt? Ab Jänner 2019 er sitzt in der neuen Staffel der Puls4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen" in der Jury und löst damit Michael Altrichter ab. 

Schon am 24. September soll ein Buch in die Regale kommen, in dem Geschwandtner die vergangenen zehn Jahre reflektiert. Der Titel: "So läuft Startup".

(Red.)

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