Fenstertage 2019: Urlaubsplanung für schlaue Arbeitnehmer

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Die gute Meldung: Die Weihnachtsfeiertage fallen heuer sehr günstig. 2019 wird es feiertagstechnisch nicht ganz so gut weitergehen. Es fallen nämlich drei österreichweite Feiertage im kommenden Jahr auf einen Samstag oder Sonntag. Wer aber die Fenstertage geschickt nutzt, kann mit nur 25 Urlaubstagen immerhin 60 freie Tage genießen.

(c) APA/dpa/Felix K�stle (Felix K�stle)
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Jahresanfang: 6. Jänner ist ein Sonntag

Der 1. Jänner fällt auf einen Dienstag, hier würde sich also anbieten noch einen Tag im alten Jahr freizunehmen - den 31. Dezember. Der Heiligen-Drei-Könige-Tag fällt dann auf einen Sonntag. Besser keine Urlaubstage investieren, um eine Urlaubswoche herauszuschlagen. In der Arbeit ist es an den ersten Tagen im Jahr ohnehin recht ruhig. Sie werden die Urlaubstage noch anderweitig besser einsetzen können.

(c) APA/dpa/Maurizio Gambarini (Maurizio Gambarini)
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Ostern: 4 Urlaubstage = 9 Tage (20. 4.–28. 4.)

Im April kann man erstmals so richtig von den Fenstertagen profitieren. Ostern fällt 2019 auf einen sehr späten Termin. Wer sich von 18.4. bis 28.4. frei nimmt, kann ganze 10 Tage Urlaub machen.

Vorsicht beim Karfreitag: Dies ist kein allgemeiner gesetzlicher Feiertag im Sinne §7 Arbeitszeitgesetz. Arbeitsfrei ist er nur für Angehörige der altkatholischen Kirche, der evangelischen Kirchen AB und HB und der evangelisch-methodistischen Kirche.

(c) REUTERS (JAYANTA DEY)
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Staatsfeiertag: 2 Urlaubstage = 5 Tage frei (1. 5.–5. 5.)

Der 1. Mai fällt auf einen Mittwoch – und beschert mitten im Frühling mit zwei Urlaubstagen ein langes Wochenende.

(c) APA/AFP/dpa/JENS BUTTNER (JENS BUTTNER)
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Christi Himmelfahrt: 30.5.

Ende Mai bietet sich Christi Himmelfahrt für eine kurze Auszeit an. 2019 fällt der erste "Donnerstag-Feiertag" auf den 30. Mai. Wer jedoch nicht mehr als 25 Tage Urlaub hat, kann diese zu Pfingsten besser investieren.

Alternative: Wer die Möglichkeit hat, könnte stattdessen einen Tag Zeitausgleich konsumieren, um vier Tage Erholung rauszuholen.

(c) APA (BARBARA GINDL)
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Pfingsten: 8 Urlaubstag = 16 Tage frei (8.6. - 23.6.)

Zu Pfingsten bietet sich ein richtiger Urlaub an. Das Hochfest der christlichen Kirche fällt 2019 auf Sonntag und Montag, den 9. und 10. Juni. Zwischen Pfingsten und Fronleichnam (Donnerstag 20. Juni) gehen sich zwei volle Urlaubswochen mit nur 8 Urlaubstagen aus.

(c) APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU (CHARLY TRIBALLEAU)
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Maria Himmelfahrt: 4 Urlaubstage = 9 Tage frei (10. 8.–18. 8.)

Auch im Sommer kann man Urlaubstage sparen. Wer im August wegfahren möchte, sollte die Zeit rund um Maria Himmelfahrt (ein Donnerstag) wählen.

(c) APA/AFP/VALERY HACHE (VALERY HACHE)
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Nationalfeiertag: 26. Oktober ist ein Samstag

Der 26. Oktober fällt 2019 auf einen Samstag, Pech gehabt, dennoch fallen die Herbstferien nicht ins Wasser. Denn ...

(c) APA/HERBERT P.OCZERET (HERBERT P.OCZERET)
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Allerheiligen: 4 Urlaubstage = 9 Tage frei (26.10.– 3. 11.)

Allerheiligen fällt 2019 auf einen Freitag: Damit kann man sich zwischen dem Nationalfeiertag und Allerheiligen mit vier Urlaubstagen eine ganze Woche frei nehmen.

 

 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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Maria Empfängnis: 8.12 2019 fällt auf einen Sonntag

Anfang Dezember kommt mitten im Advent kein langes Wochenende daher. Wer dem Weihnachtstrubel zwischendurch mal entfliehen entfliehen möchte, muss das Zeitausgleichskonto bemühen. Ein Trick mit Urlaubsbrücken ist da nicht drinnen.

(c) LechZuersTourismus/Mallaun (Sepp Mallaun)
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Weihnachten: 3 Urlaubstage = 12 Tage (21. 12.–1. 1.)

Dafür kommt zum Jahresende das grandiose Finale: Alle Feiertage fallen für Arbeitende perfekt, vorausgesetzt sie haben Samstag immer frei. Christtag und Stefanitag fallen auf einen Mittwoch und einen Donnerstag. 24. und 31. Dezember sind zwar keine Feiertage, aber großteils frei nach Kollektivvertrag.

Neujahr 2020 wird an einem Mittwoch gefeiert. Und die gute Nachricht: Der 6. Jänner fällt auf einen Montag. Wer also jahresübergreifend rechnet, kommt gar auf 16 freie Tage. So sind ausgiebigen Feiern keine Grenzen gesetzt.

(c) APA/dpa/Peter Steffen (Peter Steffen)
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