Rosenbauer trotz Umsatzplus mit deutlich weniger Gewinn

Der Gewinn des österreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer ist im ersten Quartal um 68 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum gesunken.

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Rosenbauer – Rosenbauer

Der börsenotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im 1. Quartal zwar den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 34 Prozent auf 154,8 Millionen Euro (115,6 Millionen Euro) gesteigert. Das Periodenergebnis brach zugleich aber um 68 Prozent ein und fiel auf 1,2 Millionen Euro (3,8 Millionen Euro). Der operative Gewinn (Ebit) belief sich im Quartal unverändert auf 3,7 Millionen Euro, vor Steuern (EBT) gab es einen Gewinnrückgang um 26 Prozent von 4,6 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro, heißt es in einer ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens am Mittwoch.

Dank hoher Aufträge soll heuer erstmals der Umsatz über 700 Millionen Euro steigen. Hohe Investitionen und "der weiter verschärfte Preiswettbewerb" drücken auf die Ebit-Marge. Dennoch strebe das Management eine Verbesserung der Ebit-Marge an, die 2012 6,0 Prozent betrug. Im ersten Quartal lag die Marge allerdings noch bei 2,4 Prozent und damit unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Die Auftragseingänge stiegen weiter und erreichten im 1. Quartal den Rekordwert von 274,8 Millionen Euro, nach 154,7 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Das sei im Wesentlichen auf einen Auftrag aus Saudi-Arabien zurückzuführen. Der gesamte Auftragsbestand zum Ende des Quartals lag mit 707 Millionen Euro leicht unter dem Wert des Vorjahres (734 Millionen Euro). "Damit verfügt der Rosenbauer Konzern über eine gesicherte Auslastung der Fertigungsstätten sowie eine gute Visibilität in Bezug auf die Umsatzentwicklung des laufenden Jahres" heißt es in der Aussendung.

(APA)

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