RZB-Anteil sinkt nach RBI-Kapitalerhöhung auf 60,7 Prozent

Der Streubeseitz ging im Gegenzug deutlich nach oben. Die Kernkapitalquote der RBI nach Basel III errechnet sich mit 9,7 Prozent.

(c) KURT KEINATH

Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat ihre milliardenschwere Kapitalerhöhung abgeschlossen. Hauptaktionärin bleibt die Raiffeisen Zentralbank (RZB), ihr Anteil an der RBI hat sich aber von 78,5 auf 60,7 Prozent verwässert. Im Gegenzug erhöhte sich der Streubesitz von 21,5 auf 39,3 Prozent. Das teilte die RBI am Montag mit.

Die Raiffeisen Bank International, die seit 2005 börsennotierte Osteuropabank des Raiffeisenkonzerns, hat sich via Vorabplatzierung 2,78 Mrd. Euro bei institutionellen Investoren geholt. Es ist dies die drittgrößte Kapitalerhöhung in der Geschichte der Wiener Börse.

RZB verzichtete auf Bezugsrechte

Insgesamt hat die RBI 97.473.914 neue Aktien zu einem Bezugs- und Angebotspreis von 28,50 Euro je Aktie platziert. Aus dem Bruttoerlös würde sich bei vollständiger Anwendung des neuen Bankenregelwerks Basel III eine harte Kernkapitalquote von rund 9,7 Prozent ergeben (pro forma per 30. September 2013), so die Bank heute.

Am Freitag war die Bezugsfrist für Altaktionäre mit Bezugsrecht ausgelaufen. Die RZB verzichtete auf ihre Bezugsrechte, 35,7 Prozent der übrigen Bezugsrechte wurden von den anderen Altaktionären ausgeübt. Das resultierte in einem Bezug von 7.399.125 neuen Aktien zu je 28,50 Euro.

 

 

(APA)

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