Verleumdungsermittlung gegen Ex-Porr-Vorstand Huber eingestellt

Grund für die Einstellung der Ermittlungen ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass Angaben unglaubwürdig sind.

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Huber – APA/HELMUT FOHRINGER

Die Ermittlungen wegen Verdachts der Verleumdung gegen Ex-Porr-Vorstand und Ex-ÖBB-Chef Martin Huber sind eingestellt worden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Format". Als Grund nannte eine Sprecherin der Korruptionsstaatsanwaltschaft, dass die Angaben des Ex-Porr-Vorstands grundsätzlich glaubwürdig seien.

Es geht um Vorwürfe Hubers gegen Ex-Porr-Chef Horst Pöchhacker (heute ÖBB-Aufsichtsratschef) und Immobilienmakler Ernst Karl Plech. Porr hatte den Linzer Terminal Tower gemeinsam mit Raiffeisen Oberösterreich und Raiffeisen Leasing Wien errichtet. Untersucht wird, ob für die Einmietung der Finanzbehörde in den Tower 2004 Schmiergelder geflossen sind.

Im Terminal-Tower-Strafverfahren hatte Huber von einem Treffen mit Pöchhacker und dem mit dem damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser befreundeten Immobilienmakler Plech berichtet, bei dem für die Übersiedlung der Finanzämter 700.000 Euro Provision gefordert worden sein sollen. Die von Huber Belasteten haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

(APA)

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