Vertrauensindex: Feuerwehrleute top, Politiker flop

Deutliche Zuwächse erzielen hierzulande die TV-Moderatoren, Profisportler und Soldaten. Pfarrer und Geistliche dagegen verlieren am meisten.

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Die ÖsterreicherInnen vertrauen Feuerwehrleuten, Sanitätern und Krankenschwestern/-pflegern am meisten, Politikern am wenigsten. Das zeigt die Studie „Trust in Professions“, die vom GfK-Verein veröffentlicht wird. Die Österreicher bewerten 2016 die meisten der untersuchten Berufe positiver. 

Die Feuerwehrleute erhalten dabei mit 97 Prozent den größten Zuspruch. Ebenso bringen die Österreicher den Berufen im Gesundheitswesen sehr viel Vertrauen entgegen: Trotz der medialen Diskussionen über das Gesundheitssystem können sich Ärzte im Vertrauen behaupten.

Deutliche Zuwächse erzielen die TV-Moderatoren und Profisportler/-fußballer, die auf 62 und 58 Prozent kommen und ein Plus von zehn Prozentpunkten erzielen. Auch Soldaten steigen um neun Prozentpunkte an. Das Vertrauen in die Armee könnte, angesichts des Flüchtlingsstroms, durch deren Arbeit bei der Grenzsicherung positiv beeinflusst worden sein.

(c) gfk

Politiker bleiben Schlusslicht

Am unteren Ende des Rankings verlieren die Berufe dagegen eher an Vertrauen. Pfarrer und Geistliche verzeichnen mit minus 8 Prozentpunkten den größten Rückgang.  Auch bei den Politikern setzt sich der negative Trend fort. Mit aktuell 17 Prozent Vertrauen liegen sie erneut abgeschlagen auf dem letzten Platz.

(red.)

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