Asfinag will A3 bis zur Grenze verlängern

Geplant ist eine Erweiterung der Autobahn vom Knoten Eisenstadt bis nach Klingenbach. Das rund zehn Kilometer lange Autobahnstück soll ab 2023 gebaut werden.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. Um die geplante Verlängerung der Autobahn A3 in Richtung Ungarn ist es jahrelang still gewesen – jetzt wird das Thema wieder aktuell. Geplant ist eine Erweiterung der Autobahn vom Knoten Eisenstadt bis nach Klingenbach. Die Asfinag hat deshalb am Mittwoch die Bürgermeister der Anrainergemeinden sowie Vertreter des Landes Burgenland über den Planungsstand informiert.

Geplant ist, die A3 entlang der bestehenden Bundesstraße B16 zu verlängern. Derzeit mündet die A3 beim Knoten Eisenstadt in die B16. Laut der Asfinag ist der Ausbau der Autobahn notwendig, weil der Verkehr auf der B16 stark zugenommen habe. Der genaue Trassenverlauf soll in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden. Dabei sollen auch die Wünsche der Bürgermeister eingearbeitet werden, heißt es bei der Asfinag. Im Frühjahr 2017 soll die aktualisierte Planung dann fertig sein.

Der Baubeginn für das Teilstück ist für das Jahr 2023 geplant. Allerdings hänge es von den behördlichen Genehmigungsverfahren ab, ob dieser Termin eingehalten werden kann. Wie viel das zehn Kilometer lange Autobahnstück kosten wird, hänge ebenfalls von der konkreten Trasse und Maßnahmen wie Lärmschutz ab. Im Regelfall kostet ein Kilometer Autobahn am Land zwischen zehn und 25 Mio. Euro, so die Asfinag. (APA/jaz)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2016)

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