Uber startet Essenszustelldienst in Wien

Ubereats berichtet von Verträgen mit mehr als 100 Restaurants. Bestellt wird per App, zugestellt wird ab sofort in den Innenbezirken und im 20. Bezirk.

A detail of an UberEATS food delivery container is seen in London
A detail of an UberEATS food delivery container is seen in London
REUTERS

Der Fahrdienst Uber stellt in Wien ab sofort auch Essen zu. "Wien ist die erste deutschsprachige Stadt, die UberEATS launcht", sagte der Sprecher für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Ali Azimi, aber Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Uber hat Verträge mit mehr als 100 Restaurants, deren Essen täglich von 11 bis 23 Uhr gestellt wird - zunächst in den Innenbezirken und im 20. Bezirk.

Bisher stellt Uber weltweit in 55 Städten Essen von mehr als 10.000 Restaurant-Partnern zu. "Die Menschen haben immer weniger Zeit, einkaufen zu gehen oder sich ihr eigenes Essen zuzubereiten", sagte Uber-Österreich-Chef Andreas Weinberger. Uber sei seit fast drei Jahren in Wien präsent und könne nicht nur auf der Technologie des Fahrdienstes aufbauen sondern wisse auch gut, wie Mobilität in Wien funktioniert.

Bestellung per App

Bestellt wird das Essen mit einer App am Handy, die Abrechnung läuft im Hintergrund über Kreditkarte und PayPal. Als Kuriere werden Profiboten, Studenten und Gelegenheitsjobber eingesetzt, die derzeit meist mit dem Fahrrad unterwegs sind - weitere Zusteller werden noch gesucht. Wenn das Geschäftsgebiet später auch die äußeren Bezirke ausgedehnt wird, sollen zunehmend auch andere Verkehrsmittel eingesetzt werden.

Zum Start wird von den Kunden weder eine Liefergebühr verlangt noch gibt es eine Mindestbestellmenge, sagte Marketing-Chefin Christine Bachler.

Den Restaurants bringe die Partnerschaft mit Uber ähnlich wie den Mietwagendiensten eine bessere Auslastung. "Wir haben uns lange überlegt, ober wir selber ein Delivery Service auf die Beine stellen", sagte JuiceFactory-Gründer Clemens Rieder, "und sind draufgekommen, dass das logistisch ziemlich mühsam ist." Es gebe Spitzenzeit und auch Zeiten, in denen weniger los sei. "Und dann kommt so ein Konzept wie Ubereats und das nimmt uns diese ganze Logistik ab."

(APA)

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