Die Gefahr eines „Zinsschocks“ für den Staat

Die Niedrigzinspolitik der EZB sorgt dafür, dass die Staaten trotz höherer Schulden weniger Zinsen zahlen müssen. Kommt die Zinswende, könnte es jedoch sehr plötzlich wieder sehr teuer werden, so eine Studie des IW Köln.

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Europäische Zentralbank – (c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Wien. Fast 24 Mrd. Euro Überschuss erzielte Deutschland im Jahr 2016. Die gut laufende Wirtschaft und die damit verbundenen hohen Steuereinnahmen sorgten bereits das dritte Mal in Folge dafür, dass in den Berliner Staatsfinanzen am Ende des Jahres die Einnahmen die Ausgaben übertrafen. Eine Entwicklung, die sich auch in den Maastricht-Werten widerspiegelt: Die Staatsverschuldung Deutschlands sinkt kontinuierlich und lag zuletzt bei 68,3 Prozent des BIP.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2017)

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