RHI darf brasilianische Magnesita übernehmen - unter Auflagen

Die EU genehmigte den Deal. Jedoch müssen überschneidende Geschäftsbereiche auf bestimmten Märkten im Europäischen Wirtschaftsraum verkauft werden.

The logo of Austrian fireproof materials maker RHI is pictured at its headquarters in Vienna
The logo of Austrian fireproof materials maker RHI is pictured at its headquarters in Vienna
EU gibt RHI grünes licht – REUTERS

Die EU-Kommission hat die Verschmelzung des österreichischen Industriekonzerns RHI mit dem brasilianischen Unternehmen Magnesita unter Auflagen genehmigt. Überschneidende Geschäftsbereiche der beiden Firmen müssten auf bestimmten Märkten für Feuerfestprodukte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verkauft werden, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit.

Demnach sagte die RHI zu, das Geschäft von Magnesita für ungebrannte Feuerfestprodukte im EWR abzustoßen und sich selbst von der Dolomit-Sparte zu trennen.

Die RHI hatte die 450 Mio. Euro schwere Übernahme im Oktober bekanntgeben. Der Konzern produziert feuerfeste Innenverkleidungen für große Schmelzöfen, etwa zur Stahlerzeugung. Durch die Fusion mit den Brasilianern wollen die Unternehmen zu einem führenden Anbieter von Feuerfestprodukten für die Schwerindustrie aufsteigen.

(APA/Reuters)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      RHI darf brasilianische Magnesita übernehmen - unter Auflagen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.