Pariser Vorstoß gegen Steuertricks

Im September will Frankreich einen neuen Vorschlag für die Besteuerung von globalen Konzernen vorlegen. Ein Thema, das auch hierzulande von der Politik gerne beackert wird.

FRANCE-GERMANY-POLITICS-DIPLOMACY-EU
Schließen
FRANCE-GERMANY-POLITICS-DIPLOMACY-EU
Frankreichs Finanzminister Le Maire (r.) und sein deutsches Pendant Schäuble sprachen bereits im Mai über Steuerthemen. – (c) APA/AFP/PATRICK KOVARIK

Wien. In etwas mehr als einem Monat, am 15. September, findet in der estnischen Hauptstadt, Tallinn, das nächste Treffen der EU-Finanzminister statt. Und an diesem Tag will Frankreich einen neuen Vorschlag für die Besteuerung von internationalen Konzernen präsentieren. Das sagte der französische Finanzminister, Bruno Le Maire, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Denn die derzeitige Situation – in der Unternehmen ihre Gewinne in Länder mit niedrigen Steuersätzen verschieben – sei inakzeptabel. „Europa muss seine ökonomischen Interessen besser verteidigen, so wie es China oder die USA bereits machen“, so Le Maire weiter. Man könne nicht Geschäfte in Frankreich oder Europa machen, aber weniger Steuern zahlen als französische oder europäische Konkurrenten.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 602 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft