Juncker-Vorstoß: 27 Euro-Mitglieder, geht das?

Die Kritik am Vorschlag des Kommissionspräsidenten, nach dem Brexit alle EU-Länder in den Euro zu führen, wächst. Sind Länder wie Tschechien, Polen oder Bulgarien überhaupt reif dafür?

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(c) REUTERS

Wien. In Wahlkämpfen sind große Änderungen auf EU-Ebene nicht opportun. So war es keine Überraschung, dass aus Deutschland und Österreich umgehend Kritik laut wurde, nachdem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Ausweitung der Eurozone auf alle EU-Mitglieder angeregt hatte. „Das ist der falsche Vorschlag zur falschen Zeit“, kritisierte der bayrische Finanzminister, Markus Söder (CSU). In Österreich waren sich die konkurrierenden Parteichefs von SPÖ und ÖVP, Christian Kern und Sebastian Kurz, einig. Sie warnten vor einem Desaster wie mit Griechenland, das einst zu eilig in die Währungsunion aufgenommen wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2017)

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