Wie viele Magister braucht ein Land?

Studie. Von wegen „Akademikerwahn“: In Deutschland hat die Arbeitslosenquote von Akademikern den niedrigsten Stand seit 1980 erreicht. In Österreich gab es zuletzt eine andere Entwicklung.

Arbeitslose nach Bildungsstand.
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Arbeitslose nach Bildungsstand.
Arbeitslose nach Bildungsstand. – (c) Grafik, Die Presse

Wien/Berlin. In Deutschland wird seit Jahren darüber gestritten, ob es zu viele Akademiker gibt. Vertreter der Wirtschaft sprechen sogar von einem „Akademikerwahn“. Die Firmen bräuchten mehr Facharbeiter und weniger Uni-Absolventen. Doch eine Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt nun, dass sich ein Studium durchaus lohnt. So hat die Arbeitslosenquote von Akademikern in Deutschland den niedrigsten Stand seit 37 Jahren erreicht. Mit 2,3 Prozent im Durchschnitt des Vorjahres war sie viel niedriger als die Arbeitslosenquote von Personen mit einer Lehre oder einer Fachschule (4,2 Prozent). Die „Presse“ hat sich die Zahlen für Österreich angesehen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2017)

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