Streit um Bankomatgebühr: Wer soll sie zahlen?

In der Nacht auf Freitag hat der Nationalrat einen Beschluss zur Bankomatgebühr gefasst. Darin enthalten ist, dass die Banken künftig die Gebühren von Drittanbietern zahlen müssen. Bei den Banken ist man über diese Regelung wütend.

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Zwei Euro je Abhebung kostet die Bankomatgebühr bereits bei einem Drittanbieter. Künftig sollen das die Banken zahlen müssen. – APA/BARBARA GINDL

Bankomatgebühren sind seit dem Frühsommer des Vorjahres ein großer Aufreger in Österreich. Damals preschte das US-Unternehmen Euronet vor: Als erster Betreiber von Bankomaten verlangte Euronet zwei Euro pro Abhebung. Heimische Banken beeilten sich zwar zu versichern, keine Gebühren zu planen. Dennoch brachte Sozialminister Alois Stöger in der letzten Parlamentssitzung einen Gesetzesantrag ein, der in der Nacht auf Freitag mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen beschlossen wurde. Ein Gesetz, das die heimischen Banken nun auf die Barrikaden treibt.

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