Wirtschaftsaufschwung kommt beim Mittelstand an

Das Wachstum beträgt wieder drei Prozent.

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Menschen beim Einkaufen – (c) Birgit Eyrich

Wien. Die Wirtschaftslage bleibt gut: Laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) wird das Bruttoinlandsprodukt im ersten und im zweiten Quartal des laufenden Jahres zum Vorquartal je um 0,8 Prozent zulegen. Das Wachstum werde damit etwa doppelt so stark sein wie im Durchschnitt seit dem Jahr 2000, teilte die OeNB am gestrigen Montag mit.

Für das Gesamtjahr zeichne sich zumindest ein gleich starkes Plus ab wie im Vorjahr. 2017 sei die Wirtschaft erstmals seit der Hochkonjunkturphase vor Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise arbeitstagbereinigt um drei Prozent gewachsen. Zum aktuellen Aufschwung tragen sowohl Inlands- als auch Auslandsnachfrage bei. Die Exportwirtschaft könne angesichts der guten internationalen Konjunktur und der hohen Wettbewerbsfähigkeit ihren Absatz deutlich steigern. Sie profitiere dabei vor allem von der Erholung im Euroraum und der starken Nachfrage aus Osteuropa. Im Inland trieben das starke Beschäftigungswachstum und steigende Löhne die Konsumausgaben der privaten Haushalte in die Höhe. Die große Zahl an offenen Stellen lasse eine weitere Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt erwarten.

 

Firmen sehen die Zukunft rosig

Das macht sich auch bei den heimischen Mittelständlern bemerkbar, deren Geschäfte so gut laufen wie seit Jahren nicht. 68 Prozent der Unternehmen sind uneingeschränkt zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage, wie aus einer Umfrage der Beraterfirma EY hervorgeht. Auch der Ausblick ist so optimistisch wie lange nicht: 38 Prozent erwarten, dass sich die eigene Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten verbessern wird. Im Schnitt peilen die Firmen für heuer ein Umsatzplus von zwei Prozent an. (APA/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.02.2018)

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