Deutsche Industrie schaffte 2017 einen Beschäftigungsrekord

Im Jahresschnitt arbeiteten 5,5 Millionen Menschen im Verarbeitenden Gewerbe. Seit 2010 wurden mehr als eine halbe Million neue Stellen aufgebaut.

Bruttoinlandsprodukt - 2. Quartal 2016
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Bruttoinlandsprodukt - 2. Quartal 2016
APA/dpa/Julian Stratenschulte

Berlin. Die deutsche Industrie hat 2017 einen Beschäftigungsrekord aufgestellt. Die Zahl der Mitarbeiter im Verarbeitenden Gewerbe wuchs im Jahresschnitt um 1,6 Prozent auf knapp 5,5 Millionen. "Das ist der
höchste Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2005", erklärte das
Statistische Bundesamt am Donnerstag.

Seit dem Tiefpunkt 2010 als Folge der globalen Rezession hat die
Industrie damit mehr als eine halbe Million neue Stellen aufgebaut.

Grund für die positive Entwicklung ist die gute Konjunktur: Die
deutschen Exporte erreichten im vergangenen Jahr erneut ein Rekordniveau, da wichtige Märkte wie die USA und die Euro-Zone, aber auch große Schwellenländer wie China und Russland mehr Waren "Made in Germany" kauften.

3,6 Prozent Lohnplus

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, was für einen anhaltenden Aufwärtstrend spricht. Auch das Inlandsgeschäft brummt, da viele Unternehmen mehr investieren und die Verbraucherstimmung angesichts von Rekordbeschäftigung und höheren Löhnen gut ist.

Die Zahl der im September geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich
im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf 8,365 Milliarden. Die
Löhne für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe stiegen um 3,6 Prozent auf 281,3 Milliarden Euro.

(APA/Reuters)

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