Sozialministerin dementiert AMS-Sparpläne bei Facharbeitern

Zu Reduzierungen werde es jedoch bei den Förderungsmaßnahmen im Asyl- und Integrationsbereich kommen, lässt Hartinger-Klein wissen. Der Bedarf sei zurückgegangen.

Austria's Social Affairs Minister Hartinger-Klein talks to the media before a cabinet meeting in Vienna
Austria's Social Affairs Minister Hartinger-Klein talks to the media before a cabinet meeting in Vienna
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) – REUTERS

Das Sozialministerium hat in Abrede gestellt, dass es beim AMS zu einem Sparkurs bei Facharbeitern kommen soll, dies "entspricht nicht den Vorstellungen der Bundesregierung". "Unser Ziel ist Qualifizierungsmaßnahmen und damit verbunden die Fachkräfteausbildung zu fördern", erklärte Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) am Mittwoch in einer Aussendung.

Die Verfügbarkeit von Fachkräften sei wichtig für den Standort Österreich. Die Qualifikation der heimischen Arbeitskräfte müsse daher sichergestellt werden. Auch Jugendliche und Langzeitarbeitslose sollen zukünftig eine bessere Unterstützung erfahren, heißt es in der Aussendung. Reduktionen im kommenden Budget seien bei den Förderungsmaßnahmen im Asyl- und Integrationsbereich vorgesehen, da weniger Bedarf gegeben sei, bekräftigte die Politikerin.

Das Sozialressort erinnerte daran, dass das AMS-Budget erst erstellt werde, nachdem der Nationalrat das Bundesbudget beschlossen hat. Die Budgetrede von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) findet nächsten Mittwoch statt.

(APA)

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