Wien: 1000 Taxler demonstrieren gegen "Preis-Dumping" durch Uber & Co.

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Rund 1000 Taxifahrer haben am Montag in Wien gegen die Konkurrenz durch Fahrdienstanbieter protestiert.

APA/HELMUT FOHRINGER
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Die Route führte von Favoriten, wo sich der Konvoi am späten Vormittag in Bewegung setzte, in die Innenstadt. Schlusspunkt der Protestfahrt ist der Schwarzenbergplatz. Die geplante Schlusskundgebung wurde allerdings abgesagt, um kein Verkehrschaos zu verursachen.

 

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Nach der Fahrt durch die City treffen sich die Teilnehmer in der Donaustadt zum Grillen.

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Die Demo wurde vom "Global Taxiverein" mit 800 Mitglieder  organisiert. Die beiden großen Funkzentralen 40100 und 31300 nahmen nicht am Protest teil, laut Organisatoren beteiligten sich dennoch über 1000 Taxler. "Es geht darum, Politik und Interessensvertreter aufzufordern, endlich faire und klare Verhältnisse in der Personenbeförderung zu schaffen", so Obmann Irfan Kuna.

Dem "Preis-Dumping" durch Uber müsse ein Ende gesetzt werden. Der Fahrdienstanbieter müsse entweder stärker kontrolliert oder es müsse ein Einheitsgewerbe gebildet werden.

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Wirtschaftskammer und die Taxi-Innung unterstützen die Demo nicht. Letztere ist übrigens auch für das Mietwagengewerbe zuständig, und damit auch für jene Unternehmer, die die Uber-Plattform nutzen.

 

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"Ich habe Verständnis für die Taxiunternehmer", sagte Davor Sertic, Obmann der WKÖ-Sparte Transport und Verkehr. Die Taxi-Branche leide unter unfairen Wettbewerbsbedingungen. Kein Verständnis hat Sertic allerdings für die Demo. Denn die Kammer prüft derzeit auf Antrag der Innung eine Klage gegen Uber und wird diese "demnächst", also in den nächsten Wochen, einreichen. Das wüssten auch die Streikenden, so Sertic.

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Die Wiener Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ) befand am Montag, dass die aktuellen "Regelungsmechanismen" für das Taxi- und Mietwagengewerbe überholt seien. Dies auf Landesebene zu ändern, sei jedoch nicht möglich, erläuterte sie am Rande einer Pressekonferenz.

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Die Ressortchefin forderte den Bund auf, aktiv zu werden, wobei sie empfahl, entweder eine gemeinsame Regelung für Taxis und Mietwagen zu schaffen oder die beiden Angebote noch genauer zu differenzieren und klarer zu regeln.

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