Einkommen von Agrarbetrieben erneut um 14 Prozent gestiegen

Die Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft haben sich in den vergangenen beiden Jahren positiv entwickelt.

APA/ROBERT JAEGER

Wie der "Grüne Bericht" des Landwirtschaftsministeriums zeigt, stiegen stiegen die Einkommen je Agrarbetrieb im Vorjahr gegenüber 2016 durchschnittlich um 14 Prozent auf 31.133 Euro (laut Buchführungsdaten von 1.897 Betrieben mit 15.000 bis 350.000 Euro Gesamtstandardoutput).

Positiv auf die Einkommenssituation haben sich dem Bericht zufolge höhere Erträge aus dem Milchverkauf vor allem durch gestiegene Erzeugerpreise ausgewirkt. Auch in der Schweine- und Rinderhaltung gab es eine deutliche Ertragssteigerung durch höhere Preise und bei Schweinen auch durch Produktausweitungen. Zudem flossen mehr öffentliche Gelder, zum Beispiel aus Sonderzahlungen für Frostschäden.

In der Forstwirtschaft wirkt sich laut Bericht eine erhöhter Holzeinschlag positiv auf die Ertragssituation aus. Bei gleichbleibenden Preisen stiegen die Einkommen gegenüber 2016 um beinahe 14 Prozent.

Dämpfend auf die Einkünfte wirkten leicht rückläufige Erträge aus der Bodennutzung infolge geringerer Erntemengen im Ackerbau. Grund war ein trockener und heißer Sommer. Dazu kamen dem "Grünen Bericht" zufolge höhere Aufwendungen für Abschreibungen, Futtermittel, Instandhaltung und Personalaufwände.

Das Einkommensplus im Jahr 2016 gegenüber 2015 hatte auch bereits 14 Prozent betragen.

(APA)

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