Viele Retter für „Feinkostladen Österreich“

Die Qualität der Bioware ist nicht in Gefahr, sagt die EU.

Die Qualität der Bioware ist nicht in Gefahr, sagt die EU.
Die Qualität der Bioware ist nicht in Gefahr, sagt die EU.
Die Qualität der Bioware ist nicht in Gefahr, sagt die EU. – (c) Clemens Fabry

Wien. Nach dem Bekanntwerden einer geplanten EU-Richtlinie, die unter anderem vorsieht, dass Lebensmittelketten den Bauern nicht mehr höhere Öko- und Tierschutzstandards vorschreiben dürfen, wollen nun alle den „Feinkostladen Österreich“ retten. So betonte die Agrarmarkt Austria (AMA), dass ihr Gütesiegel „nicht in Bedrängnis“ ist. Und auch das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments ging an die Öffentlichkeit: „Die Bioqualität der österreichischen Ware wird durch diese Richtlinie in keiner Weise angegriffen.“

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die den Stein ins Rollen gebracht hat, sieht einen Erfolg: „Nachdem die Umweltschutzorganisation Greenpeace gestern aufgedeckt hat, dass ein fundamentaler Anschlag auf den Feinkostladen Österreich bevorsteht, schwenkt jetzt auch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger ein und will sich gegen den Gesetzesvorschlag auf EU-Ebene einsetzen.“ Der ÖVP-Europaabgeordnete Othmar Karas mahnte: „Wir müssen aufpassen, dass wir keinen Keil zwischen die Landwirte und den Einzelhandel treiben. Daher gibt es in dem Bericht noch einige Stellen, die wir mit kühlem Kopf in den Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten korrigieren müssen.“ (ag)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2018)

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