Rückzug vom „zweiten Brexit“

Die Sozialhilfereform hätte ein riesiger Wurf werden sollen. Aber sie ist kompliziert wie der Brexit. Die Regierung rudert zurück.

Bei Weitem nicht alles läuft schnell und rund in London. Die Sozialhilfereform etwa kommt überhaupt nicht in Gang.
Bei Weitem nicht alles läuft schnell und rund in London. Die Sozialhilfereform etwa kommt überhaupt nicht in Gang.
Bei Weitem nicht alles läuft schnell und rund in London. Die Sozialhilfereform etwa kommt überhaupt nicht in Gang. – (c) APA/AFP/DANIEL SORABJI (DANIEL SORABJI)

London. An Ambition mangelte es nicht, als die britische Regierung 2013 die größte Sozialhilfereform seit Einführung des Wohlfahrtsstaates nach dem Zweiten Weltkrieg ankündigte: „Wir werden das Leben von Millionen Menschen verbessern, indem wir Anreize schaffen, dass sie ins Arbeitsleben zurückkehren“, versprach der damalige konservative Sozialminister Iain Duncan Smith. Heute, fünf Jahre später, steht das Vorhaben trotz Milliardeninvestitionen vor dem endgültigen Scheitern, nachdem die Regierung die Einführung weiter hinausschob und einräumen musste, dass nach der Reform „einige Menschen wohl schlechter dastehen werden“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.11.2018)

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