Barbara Kolm: "Auch die Nationalbank muss sparen"

Die OeNB wird unter Türkis-Blau umgebaut. Die neue Vizepräsidentin, Barbara Kolm, ist Eurokritikerin. Die Notenbank gehöre verschlankt und die Geldpolitik bald gestrafft, sagt sie.

Die überzeugte Hayekianerin Barabara Kolm erwartet dank Bitcoin und Co. mehr Währungswettbewerb.
Die überzeugte Hayekianerin Barabara Kolm erwartet dank Bitcoin und Co. mehr Währungswettbewerb.
Die überzeugte Hayekianerin Barabara Kolm erwartet dank Bitcoin und Co. mehr Währungswettbewerb. – (c) Clemens Fabry

Die Presse: Die Österreicher lieben das Sparbuch und sitzen die Niedrigzinsen einfach aus. Wann steigen die Zinsen wieder?

Barbara Kolm:
Eine Wende wird kommen müssen. Wann genau, weiß ich nicht. Ökonomisch gesehen wäre früher besser als später.

Geldpolitik ist eigentlich Sache des Gouverneurs. Wollen Sie weiterhin darüber reden?

Ich habe mich als Ökonomin dazu immer geäußert und werde mir keinen Maulkorb umschnallen lassen. Wie es unter dem neuen Gouverneur ist, werden wir sehen.

Wie war Ihr Empfang in der Nationalbank?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.11.2018)

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