Wenn die Guten hart sein müssen

Soziale und kirchliche Organisationen stehen für Nächstenliebe, Unterstützung, das Gute. In den anstehenden Lohnverhandlungen müssen sie gegenüber der Gewerkschaft als strenge Verhandler auftreten. Droht hier der nächste Streik?

Wer in der Pflege arbeitet, muss sich nicht fragen, ob seine Arbeit nützlich ist – das versteht sich von selbst.
Wer in der Pflege arbeitet, muss sich nicht fragen, ob seine Arbeit nützlich ist – das versteht sich von selbst.
Wer in der Pflege arbeitet, muss sich nicht fragen, ob seine Arbeit nützlich ist – das versteht sich von selbst. – (c) Markku Ulander / picturedesk.com

Pfleger und Betreuer mögen ihren Beruf. Das sagen Umfragen, und das sagen die Verantwortlichen in den Organisationen. Die Gründe liegen auf der Hand: Sie stehen im direkten Kontakt mit den Menschen, die sie betreuen. Sie bekommen sofort eine Rückmeldung auf das, was sie tun – oft sei sie positiv. Sie müssen sich nicht fragen, wozu sie arbeiten gehen – dass ihre Arbeit nützlich ist, versteht sich von selbst. „Man bekommt oft ein Danke“, sagt Michaela Guglberger, die bei der Gewerkschaft Vida für den privaten Gesundheits- und Sozialbereich zuständig ist. „Die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Arbeit stellt sich in der Pflege niemand“, sagt Walter Marschitz, der die Arbeitgeber der Branche vertritt. In diesem Punkt ist man sich einig.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.12.2018)

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