„Jetzt hat es halt die Werners erwischt“

Das legendäre Arlberg Hospiz Hotel ist in finanzielle Schieflage geraten. Hotelier Florian Werner erzählt der „Presse am Sonntag“, wie leicht auch ein Topunternehmen in Schwierigkeiten kommt und warum es 2019 einen Neustart gibt.

Zehn Jahre ging es bergab mit dem Arlberg Hospiz Hotel. Dann hat sich Florian Werner eingestanden, dass er vielleicht doch mehr Intendant als Kaufmann ist.
Zehn Jahre ging es bergab mit dem Arlberg Hospiz Hotel. Dann hat sich Florian Werner eingestanden, dass er vielleicht doch mehr Intendant als Kaufmann ist.
Zehn Jahre ging es bergab mit dem Arlberg Hospiz Hotel. Dann hat sich Florian Werner eingestanden, dass er vielleicht doch mehr Intendant als Kaufmann ist. – (c) Guenther PEROUTKA / WirtschaftsB (Guenther PEROUTKA)

"Wo soll ich anfangen“, fragt Florian Werner und sein Blick verrät, dass ihm so gar nicht nach Geschichtenerzählen zumute ist. Schon gar nicht, wenn es um die Geschichte seines Familienunternehmens geht, das seine Eltern in Jahrzehnten aufgebaut haben und das unter seine Ägide beinahe zugrunde gegangen wäre.

Werners Geschichte beginnt mit seinen „Wanderjahren“, wie er es nennt. Nachdem er die Hotelfachschule in Salzburg absolviert hatte, tingelte er, der Sohn des bekannten Hoteliers Adi Werner, durch die Welt. Bermuda, Los Angeles, Hongkong. Irgendwann – „eh zu früh“ – musste er wieder nach Hause nach St. Christoph am Arlberg. Um sich langsam daran zu gewöhnen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, erzählt er. Im Jahr 2000 wurde er schließlich Geschäftsführer. „Ich war nicht reif genug“, weiß er heute.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.01.2019)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen