Kramp-Karrenbauer kritisiert "Kreuzzug" gegen Diesel

Die CDU-Vorsitzende schießt sich auf die Deutsche Umwelthilfe ein. Der Verein führe einen Kreuzzug gegen Diesel und solle keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt bekommen.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) – REUTERS

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) einen "Kreuzzug" gegen die Dieseltechnologie vorgeworfen.  Die Partei will sich dafür einsetzen, dass der Verein keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt bekommt. "Wir haben Debatten, die nicht mehr nachzuvollziehen sind", sagte Kramp-Karrenbauer am Montag dem Sender "n-tv". Hintergrund: Die DUH klagt derzeit in einer Reihe von Städten für saubere Luft und erwirkt vor Gericht ein Fahrverbot nach dem anderen.

Kramp-Karrenbauer sagte am Montag zwar auch, dass die DUH seit Jahrzehnten gut Arbeit lesen. Doch bei ihren Klagen auf Fahrverbote sei zu fragen, "ob das wirklich zielführend ist". Immerhin sei die Autoindustrie in Deutschland "einer der Kernbestandteile unserer industriellen Stärke und daran hängen Hunderttausende von Arbeitsplätzen".

Die DHU hat kein Verständnis für Kramp-Karrenbauers Kritik: Das Vorgehen der CDU betrachtet der Verein als politische Kampagne.

(Red.)

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