Wienerberger will 70 Prozent mehr Dividende an seine Aktionäre ausschütten

Der Ziegelkonzern Wienerberger fuhr 2018 nach vorläufigen Berechnungen den Rekordumsatz von 3,3 Mrd. Euro ein. Vom Wachstum sollen auch die Anleger etwas haben.

Logos of Wienerberger, the world's biggest brickmaker, are pictured at its headquarters in Hennersdorf
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REUTERS

Der weltgrößte Ziegelkonzern Wienerberger ist im abgelaufenen Geschäftsjahr massiv gewachsen und will seine Dividende entsprechend aufstocken: Für 2018 soll die Ausschüttung um knapp 70 Prozent auf 50 Cent je Aktie angehoben werden, wie das Unternehmen Montagfrüh mitteilte. Für das Jahr davor wurden 30 Cent zuzüglich 10 Cent Sonderdividende gezahlt.

"Wienerberger ist auf einem nachhaltigen Wachstumskurs. Neben der starken organischen Entwicklung haben wir 2018 auch strategische Meilensteine gesetzt: Wir haben Unternehmen zugekauft, die unsere Marktpositionen hervorragend ergänzen, und wir haben ein ambitioniertes Optimierungsprogramm auf den Weg gebracht, das bereits im ersten Jahr die gesteckten Ziele voll erreicht hat", so Konzernchef Heimo Scheuch.

Der Umsatz hat vorläufigen Berechnungen zufolge mit 3,3 Mrd. Euro "einen neuen Rekordwert in der 200-jährigen Unternehmensgeschichte erreicht" - nach 3,1 Mrd. Euro 2017. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) werde "am oberen Ende" der Guidance von 460 bis 470 Mio. Euro liegen. Das derzeit in dem Konzern laufende Sparprogramm ("Fast Forward 2020") hat den Angaben zufolge rund 20 Mio. Euro zu dem Ergebnis beigetragen.

Die endgültigen Bilanzzahlen werden am 27. Februar veröffentlicht.

(ag. )

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