Steirische E-Zigaretten-Firma muss Insolvenz anmelden

Die Dampfzigaretten-Firma "Phönix" ist pleite. Als Grund nennt sie die "Verschärfungen bei Tabak- und Nichtraucherschutzbestimmungen für elektrische Dampfzigaretten."

E-Zigarette
E-Zigarette
Symbolbild – APA

Die steirische E-Zigarettenfirma PLP phoenix Livestyle Products GmbH (früher: phoenix e-dampfzigarette GmbH) ist insolvent, der Österreichischen Verband Creditreform. Am Mittwoch wurde über das Grazer Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet. Passiva von EUR 190.000 stehen Aktiva von EUR 143.000 gegenüber. Allein das Warenlager stellt einen Wert von EUR 120.000 dar.

"Verschärfungen bei Tabak- und Nichtraucherschutzbestimmungen für elektrische Dampfzigaretten führten zu massiven Umsatzeinbußen", sagt Stephan Mazal von Creditreform.

Unterlassungsklage

Der Handel mit E-Dampfzigaretten wurde vor allem über die eigene Homepage im Versandhandel abgewickelt. Online-Werbung und Versandhandel mussten allerdings nach einer Unterlassungsklage eingestellt werden. Auf der Homepage ist zu lesen: "Aufgrund der rechtlichen Situation in Österreich dürfen wir derzeit keine Webseite betreiben, die Produktbilder etc. zeigt."

Der Handel an den vier Geschäftsstandorten in der Steiermark und Niederösterreich konnte die Verluste nicht auffangen.

Mit einem Sanierungsplan will das Unternehmen neu durchstarten. Über die angebotene 20 % Quote stimmen die Gläubiger am 29. April 2019 ab. Gläubiger können ihre Forderungen bis 19. März 2019 anmelden.

 

(Red.)

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