Libyen: OMV kann aufatmen

Die Sharara-Ölfelder der OMV werden zurückerobert.

Die Sharara-Ölfelder der OMV werden zurückerobert.
Die Sharara-Ölfelder der OMV werden zurückerobert.
Die Sharara-Ölfelder der OMV werden zurückerobert. – REUTERS

Benghazi. Die libysche Nationalarmee (LNA) unter dem Kommando von General Khalifa Haftar hat verkündet, die seit 8. Dezember 2018 von Stammesangehörigen besetzten Sharara-Ölfelder im Süden des Landes, an denen auch die österreichische OMV beteiligt ist, erreicht zu haben. Eine vorgelagerte Pumpstation des Gebiets, das einen Umfang von 40 Kilometern aufweist, sei bereits eingenommen worden.

 

Fließt im März wieder Öl?

Die Sharara-Ölfelder im Murzuq-Becken weisen eine Förderkapazität von 315.000 Barrel pro Tag auf, was in etwa einem Viertel der libyschen Tagesproduktion entspricht. Die heimische OMV ist dort seit 1994 als Teil eines Joint Ventures mehrerer internationaler Ölkonzerne (Repsol, Total und Equinor) mit der libyschen NOC engagiert. Ein leitender Angestellter der NOC-Tochtergesellschaft Agoco äußerte sich in Berufung auf die OMV, dass die Ölfelder im März wiedereröffnet werden könnten. Die NOC sowie die „Einheitsregierung“ lehnten eine offizielle Stellungnahme ab. (red./ag.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2019)

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