Steiermärkische kauft Bank in Nordmazedonien

Die Steiermärkische Sparkasse übernimmt von Societe Generale die Mehrheitsanteile an der nordmazedonischen Bank OBSG und steigt damit zur Nummer vier in dem Land auf.

Die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG kauft der französischen Großbank Societe Generale  sämtliche Anteile an der Ohridska Banka Societe Generale (OBSG) in der Republik Nordmazedonien ab, das sind rund 74,53 Prozent des Aktienkapitals der OBSG. Diese Transaktion ermöglicht es der Steiermärkischen Sparkasse, ihre bestehende Marktposition in Nordmazedonien wesentlich zu stärken.

Der Abschluss des Bankenkaufs erfolgt im Rahmen eines Pflichtangebots, das auf sämtliche von der OBSG ausgegebenen Aktien einschließlich der Aktien im Besitz der übrigen Minderheitsgesellschafter ausgerichtet ist. Dieser Abschluss unterliegt der Genehmigung seitens der Europäischen Zentralbank sowie der Nationalbank der Republik Nordmazedonien, der Kapitalmarktaufsichtsbehörden und der Wettbewerbsbehörden.

Die OBSG hat derzeit eine Bilanzsumme von rund 650 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 400  Mitarbeiter. Ihr Geschäftsschwerpunkt liegt im Retail- und Kommerzgeschäft. Die Steiermärkische Sparkasse ist bereits seit 2008 mit ihrer lokalen Banktochter, Sparkasse Bank Makedonija, in Nordmazedonien vertreten, welche derzeit eine Bilanzsumme von rund 350 Millionen Euro hat. Mit der Akquisition von OBSG wird die Steiermärkische Sparkasse über Gesamtaktiva von rund einer Milliarde Euro in Nordmazedonien verfügen und somit die viertgrößte Bankengruppe des Landes mit einem Marktanteil von rund 12 bis 14 Prozent, je nach Segment, darstellen.

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