Wann dürfen Vermieter eigentlich einen Lagezuschlag verrechnen?

Seit einer umstrittenen Gerichtsentscheidung vor gut einem Jahr wissen Vermieter nicht so recht, wann eine Wohnanlage überdurchschnittlich ist. Nun hat der Oberste Gerichtshof entschieden – und einiges klargestellt.

Die Berechnung des Lagezuschlags bei Richtwertmieten gibt Vermietern und Mietern immer wieder Rätsel auf und liefert reichlich Anlass zum Streiten.
Die Berechnung des Lagezuschlags bei Richtwertmieten gibt Vermietern und Mietern immer wieder Rätsel auf und liefert reichlich Anlass zum Streiten.
Die Berechnung des Lagezuschlags bei Richtwertmieten gibt Vermietern und Mietern immer wieder Rätsel auf und liefert reichlich Anlass zum Streiten. – (c) Clemens Fabry

Wien. Die Berechnung des Lagezuschlags bei Richtwertmieten gibt Vermietern und Mietern immer wieder Rätsel auf und liefert reichlich Anlass zum Streiten. Gleich zwei Fälle schafften es in letzter Zeit bis zum Obersten Gerichtshof (OGH). Sie waren zwar nicht so spektakulär wie die denkwürdige Causa vor gut einem Jahr, die dazu geführt hat, dass Wien nun eine neue Lagezuschlagskarte hat und etliche Mieter versuchen, sich Geld von den Vermietern zurückzuholen. Man darf sich von der neuen Judikatur auch nicht erwarten, dass sie alle offenen Fragen beantwortet. Die eine oder andere Klarstellung bringt sie jedoch – wobei sich teils die Vermieter, teils die Mieter freuen dürfen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.03.2019)

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