Für wen sich Studieren heute noch auszahlt

Die Arbeitslosigkeit sinkt, aber unter Akademikern steigt sie. Weil es immer mehr Akademiker gibt, sagen Experten. Aber ist es wirklich nur das?

Beim Aufnahmetest für das Medizin-Studium.
Beim Aufnahmetest für das Medizin-Studium.
Beim Aufnahmetest für das Medizin-Studium. – (c) APA (Robert Jäger)

Wien. Früher einmal, da war die Sache einfach. Wer in den 1970er- und 80er-Jahren einen Uni-Abschluss in der Tasche hatte, musste nicht weiter nachdenken: Der Job war ihm sicher, die Karriere vorgezeichnet. Aufstieg und Lohnsteigerungen inklusive. Dass diese Zeiten vorbei sind, ist nichts Neues. Aber die aktuellen Zahlen zeigen eine unangenehme Entwicklung. Die Arbeitslosigkeit geht Monat für Monat zurück. Unter den Akademikern sinkt sie nicht nur schwächer als unter Menschen mit Matura, Lehre oder ohne Abschluss. Im Februar und März legte die Akademikerarbeitslosigkeit sogar um vier Prozent zu. Bei Lehrabsolventen war sie um zehn Prozent rückläufig.

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