Schellhorn: „Auch diese Regierung hat die Ausgaben nicht im Griff“

Unser Steuersystem sei leistungsfeindlich, intransparent und hochkomplex, sagt Agenda-Austria-Chef Franz Schellhorn und fordert eine Steuerreform, die nicht nur Belastungen umschichtet.

„Wir haben einen Einnahmen-Zentralismus, kombiniert mit einem Ausgaben-Föderalismus“, sagt Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn.
„Wir haben einen Einnahmen-Zentralismus, kombiniert mit einem Ausgaben-Föderalismus“, sagt Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn.
„Wir haben einen Einnahmen-Zentralismus, kombiniert mit einem Ausgaben-Föderalismus“, sagt Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn. – (c) Akos Burg

Die Presse: Ab wann ist eine Steuerreform tatsächlich eine Reform?

Franz Schellhorn: Das hängt vom Standpunkt ab. Viele verstehen darunter mehr als nur eine Tarifreform. Also nicht nur das Absenken oder Erhöhen von Steuertarifen, so wie das bei der letzten Reform im Jahr 2016 der Fall war. Aus Sicht der Agenda Austria ist dann von einer echten Reform zu sprechen, wenn nicht Belastungen umgeschichtet werden. Sondern wenn am Ende ein leistungsfreundliches, transparenteres und einfacheres Steuersystem steht. Österreich hat derzeit in allen drei Kategorien ein Problem. Unser Steuersystem ist leistungsfeindlich, intransparent und hochkomplex.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.04.2019)

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