Die Arbeit geht uns doch nicht aus

Nach der Krise ist das Arbeitsvolumen jahrelang gesunken. Immer mehr Menschen mussten sich die vorhandene Arbeit teilen, Experten schlugen Alarm. Nun ist Erholung in Sicht.

In den Jahren nach der Krise wurden produktive Vollzeitjobs in der Industrie und auf dem Bau abgebaut und Teilzeitjobs im Handel und im Tourismus geschaffen.
In den Jahren nach der Krise wurden produktive Vollzeitjobs in der Industrie und auf dem Bau abgebaut und Teilzeitjobs im Handel und im Tourismus geschaffen.
In den Jahren nach der Krise wurden produktive Vollzeitjobs in der Industrie und auf dem Bau abgebaut und Teilzeitjobs im Handel und im Tourismus geschaffen. – APA/AFP/LINDSEY PARNABY

Manchmal hat man einfach Glück. So wie die Regierung Sebastian Kurz. Nach vielen schlechten Jahren mit Rekordarbeitslosigkeit sieht es auf dem Arbeitsmarkt derzeit gut aus. Monat für Monat vermelden die Statistiker sinkende Arbeitslosenzahlen, mit denen sich Bundeskanzler und Minister schmücken können. Das wird auch kommende Woche so sein. Am Mittwoch wird der „Tag der Arbeit” begangen. Der 1. Mai ist zwar ein sozialdemokratischer Feiertag. Aber die ÖVP-FPÖ-Koalition wird es sich nicht nehmen lassen, die Arbeitslosenzahlen zu dem Anlass vorab zu kommunizieren und zu bejubeln. Denn sie dürften auch im April wieder gesunken sein.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.04.2019)

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