Wie die Betriebskosten in Wiens Mietshäusern gestiegen sind

Grafik Die Mietervereinigung hat die Betriebskosten in den privaten Wiener Mietshäusern ermittelt. Am stärksten stiegen die Abgaben für Wasser.

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Symbolbild – (c) Clemens Fabry

Die Betriebskosten sind 2017 im Jahresvergleich um rund 3,4 Prozent gestiegen. Das hat die Mietervereinigung (MVÖ) bei einem Vergleich in privaten Wiener Mietshäusern festgestellt. Aufgrund laufender Überprüfungen für die Mitglieder hat die Mietervereinigung laut eigenen Angaben genaue Einblicke in die Abrechnungen und kann einen repräsentativen Durchschnittswert ermitteln.

Mehr als ein Drittel der Betriebskosten entfielen auch im Jahr 2017 auf Verwaltungshonorare und Versicherungsprämien. „Diese Kosten werden nicht von den Mietern verursacht und sollten daher auch nicht von diesen zu tragen sein“, sagt Elke Hanel-Torsch, Vorsitzende der MVÖ Wien. „Verwaltungshonorare, Versicherungsprämien sowie auch die Grundsteuer müssen endlich aus dem gesetzlichen Betriebskostenkatalog gestrichen werden.“

2017 betrugen die monatlichen Nettobetriebskosten pro Quadratmeter Nutzfläche rund 2,10 Euro gegenüber 2,03 Euro im Jahr davor. Dem  Betriebskostenanstieg von 3,4 Prozent steht eine Jahresinflationsrate von 2,1 Prozent gegenüber.

Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern fielen durchschnittliche Kosten von jährlich 1.764 Euro an. 2016 waren es noch 58,80 Euro weniger.

Die wichtigsten Betriebskostenpositionen 2017 im Überblick:

(red./herbas)

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