Streit um Kinderkrippe in Wohnhaus

In einer bisher als Büro benützten Eigentumswohnung wurden plötzlich Kleinkinder betreut. Den Miteigentümern passte das gar nicht, der Streit ging bis vors Höchstgericht.

Dass aus einem Büro eine Kinderkrippe wird, ist bei Wohnungseigentum nicht ohne Weiteres erlaubt.
Dass aus einem Büro eine Kinderkrippe wird, ist bei Wohnungseigentum nicht ohne Weiteres erlaubt.
Dass aus einem Büro eine Kinderkrippe wird, ist bei Wohnungseigentum nicht ohne Weiteres erlaubt. – APA

Wien. In Wohnungen wird nicht nur gewohnt. Recht oft dienen sie als Büros, Kanzleien, Arztpraxen oder Geschäftsräume, manchmal auch als Werkstätten. Oder als Kinderkrippen. Die Nachbarn macht das nicht immer glücklich. Manche fühlen sich durch fremde Menschen im Stiegenhaus irritiert, oder Betriebslärm nervt.

Das führt immer wieder zu Unfrieden, und bei Eigentumswohnungen haben die anderen Miteigentümer auch wirklich ein Wörtchen mitzureden. Aber wie weit geht das? Darüber hatte der Oberste Gerichtshof (OGH) kürzlich wieder einmal zu befinden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.07.2019)

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