510 Euro Strafe für private Online-Vermietung in Wien

Wer ein Ferienappartement mit Nebenleistungen wie Bettwäsche und WLAN-Zugang über Internetportale anbietet, braucht eine Gewerbeberechtigung. Das bestätigt der VwGH.

Die Überlassung von Küchenutensilien kann als Sachmiete durchgehen, die Verabreichung von Speisen deutete hingegen in Richtung Gastgewerbe.
Die Überlassung von Küchenutensilien kann als Sachmiete durchgehen, die Verabreichung von Speisen deutete hingegen in Richtung Gastgewerbe.
Die Überlassung von Küchenutensilien kann als Sachmiete durchgehen, die Verabreichung von Speisen deutete hingegen in Richtung Gastgewerbe. – Getty Images

Wien. Braucht man eine Gewerbeberechtigung, wenn man über Onlineplattformen wie Booking.com oder Airbnb Räumlichkeiten vermietet? Das ist eine der Fragen, mit denen sich jeder auseinandersetzen sollte, der mit diesem Geschäftsmodell zu Geld kommen will. Höchstgerichtliche Klarstellungen sind rar. Eine aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) lässt nun aber erkennen, dass die Frage tendenziell mit Ja zu beantworten ist – was einem Betroffenen 510 Euro Geldstrafe eintrug.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2019)

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