Datenspeicher gegen Geldwäsche

Österreichs Banken treffen nicht umfassend genug Vorkehrungen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Ein zentraler Datenspeicher soll das Problem lösen.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) Michaela Bruckberger

Die Rekordstrafe für die Raiffeisen Bank International (RBI) von 2,7 Millionen Euro für den Verstoß gegen die Geldwäsche-Sorgfaltspflichten ist ein prominentes Beispiel für ein grobes Problem der Bankenbranche: Die Geldinstitute kommen den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr nach, Informationen über ihre Kunden neu aufzunehmen, zu speichern und zu aktualisieren. Das führt nicht nur zu hohen Strafen, sondern auch zu hohen laufenden Kosten – nicht nur bei den Banken, sondern auch bei ihren Kunden. Nun soll eine zentrale Stelle geschaffen werden, die all diese Kundendaten speichert und verwaltet.

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