CA Immo hat keine Angst vor Mietendeckel

Gewinn und Mieteinnahmen stiegen im ersten Halbjahr.

Wien. Die börsenotierte CA Immo sieht in den Mietbegrenzungsdebatten in Deutschland keine Risken, da man kaum im Wohnsegment tätig sei, sagte CA-Immo-Chef Andreas Quint am Donnerstag beim Bilanzpressegespräch. Das führe eher dazu, dass Anleger in Büroimmobilien gehen, speziell institutionelle. In München und Mainz habe man einige Wohnimmos, in Berlin gar keine. Voriges Jahr ist die CA Immo durch Zukäufe und eigene Fertigstellungen von 4,0 auf 4,5 Mrd. Euro Immobilienwert angewachsen, heuer bis Juni auf 4,7 Mrd. Euro – und die fünf Mrd. Euro seien „in Griffweite“. Aktuell hat man rund 820 Mio. Euro Projektvolumen in Umsetzung, davon rund ein Viertel in Berlin.

Im ersten Halbjahr erzielte die CA Immo ein Periodenergebnis von 103,3 Mio. Euro, um 15,3 Prozent mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. 2018 gab es aufgrund von Sondereffekten einen Einbruch, der Gewinn sei damit fast wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2017. Die Mieteinnahmen stiegen aufgrund intensiver Fertigstellung und Zukäufen von Objekten um 18,9 Prozent auf 111,4 Mio. Euro, die Like-for-like-Betrachtung des Nettomietergebnisses zeigt ein Plus von 10,7 Prozent auf 96,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs leicht um 4,3 Prozent auf 82,7 Mio. Euro. Stark zugelegt hat die CA Immo beim Bewertungsergebnis, dieses kletterte um fast 136 Prozent auf 114,8 Mio. Euro. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.08.2019)

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