Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

Wir haben eine spannende Woche hinter uns. Eine Casino-Affäre, einen Ex-Finanzminister, der uns wieder im Biedermeier sieht, die Nachwirkungen des Niedergangs der Wienwert und den immer mehr im Alltag Fuß fassenden Bitcoin gibt es heute im Programm.

Casino dealers place their bets on a roulette table during training at Solaire Casino in Pasay city, Metro Manila
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Nicht alle verlassen das Casino als glücklicher Gewinner. – REUTERS

In einem Interview, das er meinem Kollegen Karl Gaulhofer gegeben hat, hat der heutige Unternehmer und frühere Finanzminister Hannes Androsch die derzeitige Vorwahlzeit mit einer lähmenden Inhaltslosigkeit verglichen. Für ihn herrsche ein provinzielles Biedermeier: Das Wohlgefühl der Menschen dürfe nicht gestört werden. Auch die ehemaligen Großparteien ÖVP und SPÖ bekommen einiges ab. Es lohnt sich in Androsch: „Kurz liefert populistische Lachnummern“ nachzulesen.

Apropos Lachnummer: Ein renommierter Personalberater hat von der Bestellung eines Kandidaten zum CFO der teilstaatlichen Casinos Austria abgeraten. Und was war die Konsequenz? Richtig. Der Kandidat, FPÖ-Mann Peter Sidlo wurde dort trotzdem Vorstandsmitglied. Durchgewunken mit den Stimmen der Regierungsvertreter im Aufsichtsrat, wie Ressortchefin Hanna Kordik in Casinos Austria: Wie der Personalberater vor dem Postenschacher warnte schreibt.

Und Kordik hat gemeinsam mit unserem neuen Kollegen Kamil Kowalcze gleich eine Geschichte nachgeschoben. Sie haben Die steile Karriere des Peter Sidlo nachgezeichnet. Der studierte Jurist ist aufgrund der dünnen Personalreserven in der FPÖ rasch zum Wirtschaftsexperten aufgestiegen. Von da war es nur mehr ein kurzer Weg in den Vorstand der Casinos Austria.

Bleiben wir in der schönen Bundeshauptstadt. Hedi Schneid, die die Irrwege der Immobilien-Gesellschaft Wienwert schon lange mitverfolgt, hat mit den Anwälten der nicht wenigen Gläubiger, die Wienwert-Anleihen gezeichnet haben, gesprochen. Die Kanzlei hat gegen den Treuhänder und die Liechtensteinische Landesbank als Zahlstelle Klage auf Schadenersatz eingebracht. In Wienwert: Wo sind die Millionen? gibt es den Status quo.

Auch Beate Lammer und Nikolaus Jilch haben sich ebenfalls mit einem spekulativen Thema auseinandergesetzt. Eigentlich hatte man das Comeback von Bitcoin, der ältesten und noch immer größten Kryptowährung, schon als beendet angesehen, als der Kurs zuletzt wieder in den vierstelligen Dollarbereich zurückfiel. Doch dem war nicht so. In Bitcoin kommt im Alltag an beschreiben die beiden Finanzexperten warum jetzt auch institutionelle Investoren und andere, die sich bisher aus dem Bitcoin-Markt eher herausgehalten haben, auf die Digitalwährung setzen könnten.

Wir setzen auf Sie und ihre Lesegewohnheiten. Es lohnt sich, die vergangene Woche aus dem Eco der „Presse“ noch einmal Revue passieren zu lassen. In diesem Sinne Ihnen ein schönes Wochenende.

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