Hypo-Skandal: Totalschaden für die Steuerzahler

Jetzt, da die Hypo Alpe Adria ihre Osteuropatochter praktisch verschenken muss, zeigt sich: Uns wurde der Maximalschaden eingebrockt, die Insolvenz wäre billiger gewesen.

THEMENBILD: HYPO ALPE-ADRIA-BANK
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APA/BARBARA GINDL

Als der gerade neu bestellte Vorstandschef der Hypo Alpe Adria, Alexander Picker, Anfang dieses Jahres unter beifälligem Nicken von WU-Professoren und Nationalbankgrößen (Gouverneur Ewald Nowotny: „Das ist ein plausibler Wert“) die Abwicklungskosten für die Kärntner Katastrophenbank mit „null bis vier Milliarden Euro“ bezifferte, meldete „Die Presse“ leise Zweifel an: So zehn bis zwölf Milliarden Euro werden es unterm Strich schon sein, stand an dieser Stelle zu lesen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.10.2014)

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