OMV setzt alles auf die Russland-Karte

Niedrige Kosten, stabile Erträge: Der Kauf einer Viertelbeteiligung am westsibirischen Gasfeld Juschno Russkoje ist ein gutes Geschäft. Aber er erhöht die Abhängigkeit von Moskau.

Den Blick nach Osten gerichtet: OMV-Chef Rainer Seele hat weitere Kooperationen mit der russischen Gazprom im Visier.
Schließen
Den Blick nach Osten gerichtet: OMV-Chef Rainer Seele hat weitere Kooperationen mit der russischen Gazprom im Visier.
Den Blick nach Osten gerichtet: OMV-Chef Rainer Seele hat weitere Kooperationen mit der russischen Gazprom im Visier. – (c) REUTERS

Wien. Die mageren Jahre sind vorbei. Die OMV investiert wieder in Produktionsstätten, und das in großem Stil: Mit dem Erwerb von 24,99 Prozent am westsibirischen Gasfeld Juschno Russkoje von der deutschen E.ON-Tochter Uniper erhöht der heimische Mineralölkonzern seine Produktionskapazität schlagartig um ein Drittel. Damit steigt er „in eine neue Liga auf“, wie Generaldirektor Rainer Seele am Montag stolz verkündete.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 589 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.03.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft