Die zwei Ölbosse melden sich zurück

Ohne Intervention ist ein stabiler Ölpreis derzeit nicht möglich. Moskau und Riad plädieren daher dafür, die Förderkürzung beizubehalten. Und untermauern damit ihre neue Allianz.

Saudi Arabia´s Energy Minister Khalid al-Falih and Russia´s Energy Minister Alexander Novak attend a joint briefing in Beijing
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Saudi Arabia´s Energy Minister Khalid al-Falih and Russia´s Energy Minister Alexander Novak attend a joint briefing in Beijing
Ziehen seit dem Vorjahr an einem Strang: der saudische Ölminister K. al-Falih und sein russischer Amtskollege A. Nowak. – (c) REUTERS (ALY SONG)

Wien. Vereinzelte Äußerungen in den vergangenen Wochen hatten es bereits erahnen lassen. Nun ist die Vorentscheidung gefallen: Russland und Saudiarabien, die weltweit größten Ölproduzenten, wollen die seit Jahresbeginn gültige Kürzung der Fördermenge zur Stabilisierung der Ölpreise verlängern. Auf einer Pressekonferenz in Peking machten der saudische Ölminister, Khalid al-Falih, und sein russischer Amtskollege, Alexander Nowak, am Montag diese Absicht deutlich. Wenn keine unerwartete Wendung eintritt, werden die Vertreter der Organisation Erdöl fördernder Länder (Opec) und anderer Förderländer auf ihrer Sitzung am 25. Mai in Wien den endgültigen Beschluss dafür wohl fassen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.05.2017)

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