Strom um 39 Prozent teurer als im Vorjahr

Der Österreichische Strompreisindex ist auf den höchsten Stand seit Juni 2013 gestiegen.

APA/dpa/Daniel Reinhardt

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im November das vierzehnte Monat in Folge. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit Juni 2013. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2018, in dem die Strompreiszonentrennung in Kraft trat, beträgt der Anstieg 4,5 Prozent. Im Vergleich zum November des Vorjahres liegt der ÖSPI um 39 Prozent höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für den November 2018 einen Indexstand von 85,32 Punkten.

Der Grundlastpreis (Index 89,23 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent und im Jahresvergleich um 40,1 Prozent. Der Spitzenlastpreis (Index 77,02 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 4,2 Prozent und im Jahresvergleich ein Plus von 36,6 Prozent auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 Prozent auf die Energiekomponente und zu 60 Prozent auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

(red)

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