"Haben nichts zu essen": Spanier protestieren gegen Sparpolitik

Zehntausende Spanier gingen gegen die Regierung auf die Straße. Es gab friedliche Protestzügen in 55 Städten.

General Workers Union leader Mendez and Workers' Commissions leader Toxo protest against austerity policies, in Madrid
General Workers Union leader Mendez and Workers' Commissions leader Toxo protest against austerity policies, in Madrid
REUTERS

Zehntausende Spanier haben am Samstag gegen die Sparmaßnahmen der konservativen Regierung protestiert. Medien des Landes berichteten von friedlichen Protestzügen in 55 Städten. Die Menschen trugen Plakate mit Aufschriften wie: "Basta!" oder "Wir haben es satt, wir haben nichts zu essen." Auch Forderungen nach einem Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Marino Rajoy wurden laut.

In Madrid wurde der Marsch Tausender zum Alcala-Tor im Zentrum der Hauptstadt von Vertretern der Opposition, der Gewerkschaften und von Bürgerinitiativen, aber auch von Persönlichkeiten aus Kultur und Showbusiness angeführt. Zu den Kundgebungen hatte der Dachverband "Cumbre Social" (Sozialer Gipfel) aufgerufen, in dem 150 Organisationen vereinigt sind. In Asturien, Katalonien und Andalusien sind an diesem Sonntag Demonstrationen geplant.

 

(APA)

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