Ukraine: IWF sagt Hilfen in Höhe von 16,4 Milliarden Dollar zu

Das Parlament in Kiew hat in der vergangenen Woche einen vom IWF geforderten Rettungsplan verabschiedet. Durch die Finanzkrise waren die Börsenkurse in den Keller gerutscht, es kam zu Engpässen bei der Liquidität.

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(c) AP (Efrem Lukatsky)

Die wegen der internationalen Finanzkrise in Bedrängnis geratene Ukraine bekommt vom Internationalen Währungsfonds (IWF) Hilfen in Milliardenhöhe. Das Land werde einen Kredit über 16,4 Milliarden Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) zur Überwindung der aus der Finanzkrise entstandenen Schwierigkeiten erhalten, erklärte der IWF.

Das Parlament in Kiew hatte in der vergangenen Woche einen vom IWF geforderten Rettungsplan verabschiedet. Dieser sieht unter anderem die Schaffung eines Stabilisierungsfonds für angeschlagene Banken und den besseren Schutz von Bankeinlagen vor.

Durch die Finanzkrise waren die Börsenkurse in der Ukraine in den Keller gerutscht, das Land geriet in eine Liquiditätskrise. Die Kreditzusage des IWF läuft über zwei Jahre. In dieser Zeit kann die Ukraine bei vorübergehenden Liquiditätsengpässen auf einen Hilfsfonds zurückgreifen. Von der Gesamtsumme sollten 4,5 Milliarden Dollar sofort freigegeben werden, sagte der stellvertretende IWF-Direktor Murilo Portugal. Außer der Ukraine haben auch Ungarn und Island Hilfszusagen des IWF erhalten.

(APA)

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