Kreativ

Die Welt der Werbung

Kreative Köpfe versuchen, alles mögliche zu verkaufen. Und kommen dabei auf witzige, schockierende und seltsame Ideen.

Gesünder ernähren sollten wir uns ja (fast) alle. Das wissen wir. Und daran kann man mittlerweile auch ganz gut Geld verdienen. So wie dieser Ketchup-Hersteller aus Kanada, der sein Produkt nur mit Datteln süßt.

Von Gönnungen bis Pommes-Klau: McDonald's setzt in Österreich auf lustige Grafiken. Entworfen wurde die Kampagne von DBB Wien.

Diese Kampagne kommt aus Israel. Dort will sich der Küchengeräte-Konzern Haier darum kümmern, dass das Gemüse nicht vorzeitig ablebt.

Klingt angeblich großartig: Seat macht auf dem Zebrastreifen Werbung für sein neues Sound-System.

Und hier noch eine Auto-Werbung: Renault bewirbt seine großen Leihwagen mit kleinen Geschichten.

Schon die Face-App probiert? Eine brasilianische NGO hat sich den Hype zunutze gemacht, um auf das Plastik-Problem aufmerksam zu machen.

Lotto-Werbung einmal erfrischend anders: "Du bist schon reich", erklärt uns die chilenische Lotto-Gesellschaft ... 

... und wirbt mit Dingen, die man sich auch mit den richtigen Lotto-Zahlen niemals kaufen kann.

Diese junge Dame hat wirklich eine makellos weiße Weste. Wofür sie in Brasilien wirbt? Natürlich für Waschmittel.

Weniger glücklich schauen diese Kinder aus. Daher bietet Burger King in Spanien auch Clown-freie Geburtstagspartys an.

Umweltschützer machen gegen Einweg-Plastik mobil. Derzeit laufen verschiedene Kampagnen zum Thema Plastikstrohhalme, etwa diese hier aus Kolumbien ...

... oder diese aus Puerto Rico ...

... oder auch diese hier aus Guatemala.

Die Botschaft ist klar: Eigentlich braucht man die Plastikhalme nun wirklich nicht zum Überleben. Wer sie vermeidet, kann aber einigen Meeresbewohnern das Leben retten.

An der Marke Coca-Cola kommt kaum jemand vorbei. Diese Kampagne geht davon aus, dass wir auch charakteristische Geräusche damit verbinden ....

... "Versuche das nicht zu hören", steht auf den Plakaten.

Werbung auf Lkws einmal anders: In New York trommelt die Tierschutzorganisation Peta für einen Boykott von Seaworld.

Warum mehr Frauen in Führungspersonen? Darum, sagt der Kosmetikkonzern L'Oréal.

Warum online Essen bestellen? Diese französische Werbung kommt ohne Worte aus.

Mit einem farbenfrohen Wimmelbild macht der Pharmakonzern Sanofi in Australien auf die Keuchhustenimpfung für Erwachsene aufmerksam.

Und hier noch ein Suchbild: In Kolumbien wirbt ein Hersteller mit diesem Sujet für seine kühlenden Wandfarben.

Es gibt meistens einen guten Grund, viele Kilometer zurückzulegen, will uns diese Kampagne von Renault sagen.

So wird in Estland für den Streichkäse Philadelphia (oder eher gegen Butter im Allgemeinen) argumentiert.

So macht man Werbung in der U-Bahn: McDonald's zeigt in Deutschland, wo der Fast-Food-Fan seinen Tempel findet.

Und noch einmal Fast Food: In Tschechien macht Wagner mit Größenvergleichen auf seine Mini-Pizzas aufmerksam.

Wozu man heutzutage noch Bücher braucht? Diese Buchhandlung aus Israel beantwortet die Frage mit schlagkräftigen Argumenten.

Mit dieser Werbung will eine NGO in Großbritannien die Menschen aufrütteln. Die Botschaft: Die Plastik-Flut bedroht die Unterwasserwelt.

Ein ernstest Thema: Gewalt an Frauen wird leider oft weitervererbt. Diese Werbekampagne aus Brasilien ruft Betroffene dazu auf, etwas dagegen zu tun - und die Tat zu melden.

Zum Smartphone am Steuer haben wir ja schon einige Kampagnen gesehen. Diese hier aus Ecuador warnt, dass auch eine Suche nach dem richtigen Song fatale Folgen haben kann.

"Your office outside the office": In Kolumbien bewirbt sich Starbucks als der ideale Arbeitsplatz.

Handelt Ikea da etwa mit Plagiaten? Nein das nicht ganz. Aber diese Kampagne aus Deutschland versucht uns zu vermitteln, dass es völlig egal ist, welchen Stuhl man kauft, wenn er dann am Ende doch nur so ...

... oder so ausschaut.

Ist das noch Käse oder schon Kunst? Hier wird jedenfalls für Salzburgerlandmilch die Werbetrommel gerührt.

Auch hier geht es um Kunst: Wer braucht schon Van Gogh, wenn es Blumenläden gibt, fragt sich der brasilianische Ausstatter Etna.

Die größte kolumbianische Zeitung "El Tiempo" denkt, es ist an der Zeit, dass man den Unterschied zwischen den zwei Bildern schneller erkennen sollte.

Die Botschaft ist klar: Frauen sind in Machtpositionen immer noch stark unterrepräsentiert.

Und noch ein Suchbild, gesponsert vom Chiphersteller Intel: Künstliche Intelligenz hätte den Kriminellen schon gefunden, heißt es darunter.

Hier noch ein zweites Sujet der Kampagne zum miträtseln: Künstliche Intelligenz hätte den Schädling bereits entdeckt, ist auf dem Plakat zu lesen.

So kommuniziert man Tatsachen: Ein exquisites und traditionsreiches New Yorker Krankenhaus wirbt mit diesem trockenen Spruch für seine Dienstleistungen. Nur leisten kann sich die halt nicht jeder.

Ausgerechnet McDonald's will mit dieser süßen spanischen Kampagne jungen Fleischtigern Obst und Gemüse schmackhaft machen.

Und noch einmal etwas für junge Konsumenten, diesmal aus Taiwan. Wer hier wirbt, ist leicht zu erkennen: Der dänische Spielzeughersteller Lego.

Nachtaktiv: Mit frechen Tieren bewirbt der chinesische Handyhersteller Huawei seinen Kamera-Modus, der auch im Dunkeln Fotos ohne Blitz ermöglicht.

Um einen Dollar ins Urlaubsparadies? Zumindest bei dieser US-Fluggesellschaft ist das möglich.

Eine Pause mit Kitkat: Hier schön umgesetzt von einer Werbeagentur in Marokko.

Müde? Dann hilft vielleicht ein Kaffee. Oder ein Schläfchen. Warum das eine besser ist als das andere, erschließt sich dem Kunden zwar nicht, optisch ist die Kampagne aus Brasilien aber gelungen.

Eine ähnliche Idee hatte hier eine Werbeagentur in der Türkei.

Pepsi Light wird in Kolumbien mit dieser Logo-Variation beworben.

Nicht nur Skifahrern wird das Light-Getränk nahegelegt, alle möglichen Sportarten sind bei der Kampagne vertreten.

Ungewöhnlich farbenfroh präsentiert sich das schwedische Militär anlässlich der "Gay Pride" - und bezieht eindeutig Position.

Die queere Community in Großbritannien macht mit verschiedenen Plakaten auf den Umstand aufmerksam, dass sich noch kein Profi-Fußballspieler geoutet hat.

So rührt die Airline Pegasus für ihre günstigen Angebote die Werbetrommeln. Hier haben wir einmal Italien ...

... und einmal Großbritannien.

Dem Kampf gegen den Plastikmüll hat sich hier eine britische NGO verschrieben. 

Stark ist schön, lautet hier die Werbebotschaft. Das Wellness-Center in der Ukraine nimmt sich daher ganz der Haarpracht an.

Mit witzigen Sujet wird in Spanien fürs Englischlernen geworben. Die Botschaft: Die Fremdsprache Nummer eins bringt dich schneller ans Ziel.

Mit der Kampagne "Imagine" will Lego die Phantasie der Kinder beflügeln ...

... herausgekommen sind farbenfrohe Kunstwerke - höchstwahrscheinlich gebaut von Erwachsenen. Aber die müssen das Spielzeug ja auch kaufen.

Jeep wirbt in einer Kampagne mit nervigen Touristen für seine Geländefahrzeuge. Die Botschaft: Dorthin fahren, wo der Tross erst gar nicht hinkommt.

Geschickt geht die "Climate Reality Group" in den USA das Thema Klimawandel an: 21 Prozent der Amerikaner glauben an Bigfoot, ist da zu lesen - und gleich darunter: 27 Prozent glauben nicht an den Klimawandel.

Auch ein Vampir auf einer Eisscholle rührt für die Klimaschützer die Werbetrommel. Mit dem kleinen Unterschied dass "nur" 20 Prozent der Amerikaner an Vampire glauben. 

"It's all connected": Dass Natur und Nahrung zusammenhängen, will uns diese süße Kampagne von "Bio Suisse" vermitteln.

Stabilo hebt in dieser Kampagne die Leistungen von Frauen hervor, die in den Geschichtsbüchern nicht genug gewürdigt wurden und wirbt nebenbei für Textmarker - clever!

In Großbritannien hat sich eine farbenfrohe Kampagne ganz dem Broccolini, dem kleinen Bruder des Brokkoli gewidmet. Der (hierzulande eher unbekannte) Star der Werbung landet in Gemüselandschaften und Nudelvulkanen.