Wind in Spanien erstmals wichtigste Energiequelle

Windenergie deckte im vorigen Jahr 20,9 Prozent des Bedarfs an Elektrizität ab, knapp dahinter liegt Atomenergie.

Arcghivbild: Der Bilbao-Windpark im Baskenland
Arcghivbild: Der Bilbao-Windpark im Baskenland
Arcghivbild: Der Bilbao-Windpark im Baskenland – EPA

Die Windenergie ist in Spanien erstmals zur wichtigsten Quelle der Stromerzeugung aufgestiegen. Wie der spanische Verband der Windenergie-Unternehmen (AEE) am Mittwoch in Madrid mitteilte, deckte die Branche im vorigen Jahr 20,9 Prozent des Bedarfs an Elektrizität ab - und damit etwas mehr als die Atomkraftwerke mit 20,8 Prozent.

Spanien sei das erste Land der Welt, in dem die Windenergie den größten Anteil des Strombedarfs decke.

Die Stromproduktion durch Windenergie sei in Spanien 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent gestiegen. Die spanischen Atomkraftwerke hätten zwar insgesamt geringfügig mehr Elektrizität erzeugt als die Windräder. Aber der Betrieb der Reaktoren habe mehr Energie verschlungen, so dass der Sektor der Windenergie unterm Strich mehr elektrischen Strom auf den Markt bringen konnte.

(APA/dpa)

Kommentar zu Artikel:

Wind in Spanien erstmals wichtigste Energiequelle

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen