Costa Diadema: "Selbst Schettino kann sie nicht versenken"

Fast zwei Jahre nach dem Costa-Concordia-Unglück präsentierte die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere ihr neues Flaggschiff.

Costa Crociere

Die italienische Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere hat am Samstag im Hafen von Porto Marghera bei Venedig ihr neues Flaggschiff "Costa Diadema" vorgestellt. Der "Königin des Mittelmeers" genannte Luxusliner ist das größte Schiff mit italienischer Flagge und wurde von der italienischen Schiffwerft Fincantieri gebaut. Auf der 306 Meter langen und 37 Meter breiten "Costa Diadema" finden 4.947 Passagiere und 1.253 Crewmitglieder Platz. "Die 'Costa Diadema' ist das neue Schmuckstück der Reederei", teilte ein Sprecher der Costa Crociere mit. Sieben Restaurants und 15 Bars, ein Thermalbad, ein Thalassotherapie-Pool, ein türkisches Bad und acht Whirlpools befinden sich an Bord.

 

Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht – Costa Crociere

Zwei Jahre lang arbeiteten circa 1.000 Personen in den Fincantieri-Werften in Genua an der "Costa Diadema", dem 15. Kreuzfahrtschiff der Flotte von Costa Crociere. 550 Millionen Euro kostete das Schiff. "Wir bauen sichere Schiffe, die nicht einmal Kapitän Francesco Schettino versenken kann", berichtete Fincantieris Geschäftsführer Giuseppe Bono in Anspielung auf den Kapitän, der für die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der toskanischen Insel Giglio im Jänner 2012 verantwortlich gemacht wird.

"Dieses Schiff ist ein Juwel der modernsten Schiffbauindustrie. Die Sicherheitsmaßnahmen entsprechen den modernsten Standards", versicherte der CEO von Costa Crociere, Michael Thamm. Die Costa Diadema wird im November auf Jungfernfahrt gehen. Dabei durchkreuzt das Schiff das Mittelmeer.

(APA)

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