Griechenland: Nur mehr 60 Euro vom Bankomat

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Die Krise um Griechenlands Finanzen hatte sich am Wochenende zugespitzt. Aus Sorge vor einem Ansturm auf die Banken kündigte Ministerpräsident Alexis Tsipras am Sonntagabend Sondermaßnahmen an.REUTERS
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So werden die täglichen Barabhebungen an Bankomaten für Griechen auf 60 Euro pro Tag beschränkt.APA/EPA/ALEXANDROS VLACHOS
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"Efimerída ton Syntakton"

Viele Griechen nützten in der Folge die letzten Stunden vor dem Montag um Geld von den Bankomaten zu beheben. Lange Schlagen vor den Geldautomaten waren die Folge.APA/EPA/ALEXANDROS VLACHOS
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Bereits am Samstag waren jedoch 500 von 7000 griechischen Geldautomaten leer gewesen– darunter auch die beiden im Parlament.Bloomberg
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"I Avgi"

Ausländische Besucher können weiter unbegrenzt Geld an Automaten des Urlaubslandes abheben. Die Einschränkungen würden nicht für Besucher aus dem Ausland gelten, wenn diese "mit einer in ihrem Herkunftsland ausgestellten Kreditkarte Transaktionen und Abhebungen" vornehmen wollten, teilte die Regierung in Athen mit.Bloomberg
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Dennoch wird Griechenland-Reisenden vom Außenministerium geraten, sich im Voraus mit ausreichend Bargeld zu versorgen. In Griechenland könne es bei der Bargeldversorgung "zu erheblichen Wartezeiten" sowie zu "Engpässen beispielsweise bei der Ausstattung der Automaten mit Bargeld" kommenREUTERS
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Weiters bleiben die Banken des Landes bis zum 6. Juli geschlossen. Das wurde in einer in der Nacht auf Montag in Athen veröffentlichten amtlichen Mitteilung festgelegt.

APA/EPA/SIMELA PANTZARTZI
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Mit Kapitalverkehrskontrollen versucht die Regierung, die Flucht von Kapital aus dem Land zu verhindern. Ziel dieser Maßnahmen ist die Stabilisierung der Banken.Bloomberg
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Denn falls die Bürger weiter im großem Stil Geld von ihren Konten abheben - um es als Bargeld zu horten oder ins Ausland zu transferieren - droht über kurz oder lang ein Kollaps des Bankensystems.APA/EPA/BORIS ROESSLER
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Von Samstag auf Sonntag hat das 300-köpfige Parlament mit 178-Ja-Stimmen die Durchführung einer Volksabstimmung beschlossen. Die Frage, die zur Abstimmung steht, ist die Zustimmung oder Ablehnung des Vorschlags der Gläubiger für Griechenland.APA/EPA/SIMELA PANTZARTZI
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Dabei weisen verschiedenen Meinungsumfragen jedenfalls die Bereitschaft der Bevölkerung aus, für einen Verbleib in der Eurozone Opfer zu bringen. Eine Umfrage von Kappa Research zeigte, dass 47 Prozent der Bevölkerung bereit wären, den Vorschlägen der Gläubiger zuzustimmen, wenn dadurch eine Einigung ermöglicht wird.REUTERS
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Ministerpräsident Tsipras forderte die Griechen auf, beim Referendum mit "Nein", also gegen die Gläubiger-Forderungen zu stimmen.REUTERS
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