Ikea erwägt Möbelverkauf über Amazon-Marktplatz

Der erste Testverkauf soll unmittelbar bevorstehen. Zudem werde der Aufbau einer branchenweiten Plattform überlegt, sagte Torbjörn Lööf.

Eine Frau laedt Pakete des Einrichtungshauses IKEA in ihr Auto Berlin 15 05 2015 MODEL RELEASE vo
Eine Frau laedt Pakete des Einrichtungshauses IKEA in ihr Auto Berlin 15 05 2015 MODEL RELEASE vo
Online kaufen statt Pakete einladen bei Ikea. – (c) imago/photothek (Thomas Trutschel/photothek.net)

Der Möbelhändler Ikea prüft den Verkauf von Produkten bei anderen Onlinehändlern wie Amazon oder Alibaba. Das sagte der Chef der niederländischen Holdinggesellschaft Inter Ikea, Torbjörn Lööf, der Zeitung "Financial Times" (Mittwoch). Nachdem die Planungen länger als erwartet gedauert hätten, stehe der erste Testverkauf nun bevor.

Zudem könne man sich den Aufbau einer branchenweiten Online-Plattform gut vorstellen. Ikea befinde sich aber noch nicht in Gesprächen mit Rivalen, betonte Lööf. "Man bestimmt gerne sein eigenes Schicksal, wenn man also die Größe und die Möglichkeit hat, dann passt das", sagte Lööf. Dabei hob er den Online-Modehändler Zalando als positives Beispiel für eine solche Plattform hervor.

Ikea steckt mitten in einem umfassenden Konzernumbau. Das Unternehmen testet Leasing-Konzepte für Möbel, außerdem sind kleinere Filialen in Innenstädten geplant. Zudem arbeitet Ikea an seiner Online-Strategie. Neben anderen Absatzmöglichkeiten will der Möbelhändler auch die eigene Webseite verbessern.

(APA/dpa)

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